Nutzen Sie bereits die 5-A Regel?

15. April 2021 E.Junge

Unternehmenserfolg

Das klassische Umfeld beim Werben um Kunden ist

  • Sie haben viele Mitbewerber
  • Mit gleichen oder ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen
  • Und einem ähnlichen Serviceangebot – der „Branchenstandard“, d.h. wenn der Mitbewerber eine Hotline anbietet, dann mache ich das halt auch…

Es ist also notwendig, sich aus der Masse der Mitbewerber hervorheben. Ein Unternehmen, das seinen Kunden einen Service bietet, bei dem sie sich verstanden und gut aufgehoben fühlen, punktet auch in der Außenwahrnehmung und hebt sich von Mitbewerbern am Markt ab.

Genau hier bietet die 5-A Regel eine Leitlinie, die Ihnen hilft, bei Ihren Kunden zu punkten und sich von Mitbewerbern abzuheben.
5-A bedeutet: Angenehm Anders Als Alle Anderen

Bei dieser Regel geht es um einen angenehm anderen Gesamteindruck, den Ihr Unternehmen bei ihren Kunden und Interessenten hinterlässt. Damit erzeugen Sie einen „Leuchtturm-Effekt“, der Ihr Unternehmen aus der Masse der anderen herausragen lässt.

Ein starker Einflussfaktor dafür ist, dass die Mitarbeiter im Kundenservice über besondere Soft Skills verfügen; wie aktives Zuhören, die Fähigkeit, Wissen richtig zu vermitteln, die richtigen Fragen zu stellen und sich, wenn nötig, einen Fehler einzugestehen. Das fällt nicht allen Menschen leicht. Doch sie sind essenziell, um guten Kundenservice zu gewährleisten und sollten darum regelmäßig geprüft und geschult werden. Stellen Sie also sicher, dass alle Mitarbeiter, die diese Kanäle bedienen, mit den Richtlinien der Kundenbetreuung Ihres Unternehmens vertraut sind und diese verinnerlicht haben.

Wichtig sind auch die 4 Erfolgsfaktoren, wie sie in dem Beitrag „Kundenservice als Erfolgsgarant und Umsatztreiber – 4 Erfolgsfaktoren“ beschrieben werden.

Ein weiteres Element der 5-A Regel: Ergänzen Sie Ihren klassischen Kundenservice durch branchenUNübliche Methoden und Tools. Dazu bieten sich besonders Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung an, um einerseits die Prozesse zu beschleunigen und den Durchsatz zu erhöhen und andererseits notwendige Freiräume zu schaffen, um das Serviceangebot weiter auszubauen.

Überlegen Sie sich, wie Sie die 5-A Regel für Ihr Unternehmen nutzen können und welche Maßnahmen es dazu erfordert.
Denken Sie den Begriff „Kundenservice“ neu.

In der Summe ist eine angewandte 5-A Regel ein großer Erfolgsfaktor, der Ihrem Unternehmen nicht nur mehr Umsatz und innere Zufriedenheit bringt, sondern auch Ihren Marktwert in der Branche steigen lässt.

Angenehm Anders Als Alle Anderen“ zu sein bedeutet, sich von anderen abzuheben, eigene Wege zu gehen und dem Kunden mit dem Kundenservice auch einen Zusatznutzen zu geben, den er von Mittbewerbern vielleicht nicht bekommt.
Oder um es mit Wilhelm Busch zu sagen:

„Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren.“

Als Ergänzung zu diesem Thema möchte ich Ihnen mein Webinar “Strategien zur innovativen Kundenkommunikation” empfehlen. Es ist für Sie kostenlos.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Seien Sie immer eine Idee besser als Ihr Mitbewerber!

Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Kundenservice als Erfolgsgarant und Umsatztreiber - 4 Erfolgsfaktoren

13. April 2021 E.Junge

Unternehmenserfolg

Für viele Unternehmen gilt Kundenservice als scheinbarer Kostenfaktor, der unnötig Ressourcen bindet. Dass er aber auch Erfolgsgarant und Umsatztreiber sein kann, wird leicht übersehen.

Denn eine gute Servicestrategie stellt sich oft als überlebenswichtig für den Vertrieb und damit auch für den Umsatz eines Unternehmens heraus. Es ist eine alte Unternehmerweisheit: Zufriedene Kunden kaufen immer wieder und empfehlen das Unternehmen im besten Fall weiter.

Ein Unternehmen, das seinen Kunden einen Service bietet, bei dem sie sich verstanden und gut aufgehoben fühlen, punktet auch in der Außenwahrnehmung und hebt sich von Mitbewerbern am Markt ab. Stellen Sie also sicher, dass alle Mitarbeiter mit den Richtlinien der Kundenbetreuung Ihres Unternehmens vertraut sind und diese verinnerlicht haben.
Das Softwareunternehmen Zendesk hat Daten mehrerer Tausend Unternehmen ausgewertet, um die größten Schwachstellen im Kundenservice kleinerer Unternehmen zu identifizieren. Daraus habe ich vier Anregungen zusammengestellt, die die größten Schwachstellen ausmerzen und Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können:

Erweiterung der Kontaktkanäle
Oftmals machen es Unternehmen ihren Kunden sehr schwer, Kontakt aufzunehmen. So ist auf vielen Webseiten die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme zum Kundenservice nur schwer zu finden. Andererseits zeichnet sich für viele Kunden guter Support dadurch aus, dass das Unternehmen auf unterschiedlichen Kanälen und jederzeit erreichbar ist. Es reichen also nicht nur Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Ein Kontaktformular auf der Webseite, direkte E-Mail-Adresse zum Kundenservice, Facebook-Gruppe oder Twitter-Account für den Service oder vielleicht sogar eine unternehmenseigene WhatsApp-Gruppe – es gibt viele Möglichkeiten, um Kunden die Kontaktaufnahme zu erleichtern.

Allerdings ist es wichtig, die eigene Zielgruppe und deren Vorlieben in der Nutzung von Kontaktkanäle zu kennen und diese dann anzubieten. So machen Sie es Ihren Kunden noch einfacher, Sie zu erreichen.
Unterstützen können dabei sogenannte Omni-Channel-Lösungen. Das sind Programme, die alle eingehenden Anfragen in einem Kanal bündeln. Das erleichtert dem eigenen Kundenservice die Kommunikation und spart wertvolle Zeit.

Schnelle Reaktionen auf Anfragen
Kunden erwarten eine zeitnahe Reaktion. Das gilt besonders für die jüngere Generation, die die Schnelllebigkeit des Internets gewohnt ist. Der Kunde hat ein Anliegen, das ihn unter Umständen in seiner Arbeit behindert und schnell erledigt werden soll.
Und es ist so einfach, rund um die Uhr schnell zu reagieren: Bereits eine automatische Antwortmail mit einer simplen Bestätigung vermittelt dem Kunden, dass er wahrgenommen wurde und sich jemand bald um seine Anfrage kümmern wird. Ist eine Lösung zeitnah nicht möglich, Sollte er in regelmäßigen Abständen über den Stand der Bearbeitung informiert werden.

Selfservice-Angebot für die Kunden
Haben Sie einen FAQ-Bereich auf Ihrer Webseite? Dort werden häufig gestellte Kundenanfragen und die entsprechenden Antworten / Lösungen aufgezeigt. Damit ist es Ihren Kunden möglich, häufig gestellte Fragen schon selbst zu beantworten. Das entlastet Ihre Servicemitarbeiter, die sich somit auf komplexe Anfragen konzentrieren können.

Ansonsten kann es sich auch lohnen, Anleitungsvideos auf Ihrer Website zu verlinken, Schulungen in Webinar Form anzubieten oder ein Kundenforum einzurichten, auf dem sich Ihre Kunden auch gegenseitig unterstützen können.

Kundenkontakte protokollieren
Welcher Kunde hat wann welche Anfrage an den Kundenservice gestellt? Welche Antwort / welchen Lösungsvorschlag hat er dazu wann bekommen? Wer hat den Kunden betreut? War der Kunde mit der Rückmeldung zufrieden? Neben den Informationen, was ein Kunde beim Unternehmen gekauft hat, sind diese aufgeführten Serviceinformationen mindestens genauso wichtig.

Ein professioneller Kundenservice benötigt für seine Arbeit zwingend Informationen darüber, zu welchem Zeitpunkt ein Kunde welche Frage über welchen Kanal gestellt hat, welche Produkte gekauft wurden und ob Beschwerden eingegangen sind.
Zum einen dienen die Daten dazu, den Kunden möglichst optimal zu betreuen, zum anderen können die erhobenen Daten dazu genutzt werden, um Kunden besser einzuschätzen und ihnen den bestmöglichen Service zu bieten.

 

Sammeln Sie deshalb fleißig das Feedback Ihrer Kunden und schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Kundenservice entsprechend. Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier und auch hier.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Seien Sie immer eine Idee besser als Ihr Mitbewerber!

Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Als Lösungsanbieter die Marktposition stärken und erfolgreicher sein

17. März 2021 E.Junge

Unternehmenserfolg

Ein Lösungsanbieter stärkt seine Marktposition und ist erfolgreicher, indem er die Transformation vom Geschäftsmodell einer reinen Einzelleistung hin zu einem zusätzlichen, servicebasierten Ansatz vollzieht. Damit kann er die steigenden Ansprüche der Kunden erfüllen und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck entgegentreten.

Um sich als Lösungsanbieter zu positionieren, ist ein überwiegend produktorientiertes Angebot so geschickt mit Dienstleistungen zu koppeln, dass daraus individuelle Lösungen für spezifische Kundenprobleme entstehen – sogenannte hybride Produkte. Der zu erwartende Kundennutzen dient dabei als Leitlinie für das zu entwickelnde Lösungsangebot. Und dazu braucht es neben einem Plan und einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten ein Bewusstsein für echte Kundenbedürfnisse.

Gute Produkte führen zu zufriedenen Kunden und sinkenden Margen – ergänzende Services erhöhen Kundenbindung und Wertschöpfung.

Lösungsanbieter zu sein zielt im Wesentlichen darauf ab, dem Kunden Zeit und Kosten einzusparen und die Prozesssicherheit zu erhöhen. Damit kann der Lösungsanbieter mehr Aufgaben in der Wertschöpfungskette des Kunden übernehmen – Aufgaben, die bislang von anderen Zulieferern oder dem Kunden selbst erbracht wurden.
Über die Entwicklung zum Lösungsanbieter schafft es ein Lieferant, sich

  1. schärfer von der Konkurrenz zu differenzieren,
  2. mit dem Kunden eine langfristige Partnerschaft zu knüpfen und
  3. den Dienstleistungssektor als einen weiteren Pfeiler innerhalb seiner eigenen Wertschöpfungskette zu stärken.

Da der Lösungsanbieter viel mehr bietet als nur sein Produkt, wird er wirtschaftliche Schwankungen auch beim Neugeschäft besser abfedern können. Allerdings ist der Schritt hin zum Lösungsanbieter mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand verbunden, denn dies erfordert einige technische, organisatorische und personelle Voraussetzungen. Ohne diese kein Erfolg! In diesem Zusammenhang gilt es vor allem,

  • Kundennähe herzustellen.
  • Produkte zu individualisieren.
  • die Servicekette zu erweitern.
  • das Angebot zu vergrößern.

Hierzu möchte ich Ihnen einige Impulse für die ersten Schritte als Lösungsanbieter aus meinem Handbuch “Handbuch Ertragsmotor Service” geben:

Motivation. Warum?
Der Wandel eines Unternehmens hin zum Lösungsanbieter ist die logische Folge einer konsequenten Kundenorientierung. Auslöser sind häufig Veränderungen im Markt oder Anfragen von Kunden nach speziellen Dienstleistungen und Lösungen. Um den Nutzen für den Kunden zu erhöhen, kommt ein Unternehmen nicht umhin, seine Kernprodukte zu ergänzen und sinnvolle Zusatzleistungen anzubieten. Ziel ist eine partnerschaftliche und tragfähige Kundenbeziehung.

Prozesse. Was ändert sich?
Es ist notwendig, die Unternehmensprozesse einem strukturellen Wandel zu unterziehen: weg von der Produktorientierung hin zur Lösungsorientierung. Es gilt, die Komplexität und Vielfalt, die eine stärkere Kundenorientierung mit sich bringt, in klaren Prozessen abzubilden, sie transparent zu machen und möglichst zu digitalisieren und automatisieren. Hiervon betroffen sind vor allem die Bereiche Service-Hotline sowie Anfrage- und Beschwerdemanagement, Bearbeitung von Serviceaufträgen und Ersatzteilmanagement, Kundenservice, Service-Controlling, Service-Vertrieb und Vertragsmanagement.

Vertrieb. Neue Strategien?
Der Verkauf von Lösungen funktioniert anders als der reine Produktverkauf. Vertriebsmitarbeiter brauchen entsprechende Kompetenz, wenn sie Dienstleistungen und Lösungen anbieten – zumal auf Kundenseite unterschiedliche Bereiche involviert sein werden. Der Vertrieb muss sich also darauf einstellen, dass er es mit anderen Ansprechpartnern zu tun hat als bisher.

Know-how. Das richtige Wissensmanagement
Um die Qualität zu steigern und zu sichern, wird ein systematisches Wissensmanagement aufgebaut. Dabei geht es darum, dass Informationen und Wissen im Unternehmen auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Intern wird das vorhandene Wissen transparent und ist jederzeit greifbar, sei es zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter, bei Urlaub, Krankheit oder wenn die Wissensträger nicht mehr da sind. Nach außen können den Kunden dank Digitalisierung und Automatisierung völlig neue Service-Leistungen präsentiert werden.

Angebot. Der Weg zum Leistungsangebot
In vielen Unternehmen hat es sich eingebürgert, Sach- oder Dienstleistungen als kostenlose Dreingabe zum Kerngeschäft anzubieten, um erfolgreich zu bleiben. Doch das ist zu kurzfristig gedacht, denn so werden diese Zusatzleistungen abgewertet. Ziel sollte vielmehr sein, das Kernprodukt mit innovativem Service und zusätzlichen Dienstleistungen als integriertes Leistungsbündel (hybrides Produkt) zur Bewältigung kundenspezifischer Probleme anzubieten. Das fördert die Differenzierung im Wettbewerb sowie Umsatz und Gewinnmarge.

Kunden. Ändert sich meine Zielgruppe?
Lösungen sind teurer als Produkte – sowohl für den Anbieter als auch für den Kunden. Der Verkauf von Lösungen kommt somit nur für jene Kunden in Frage, die sowohl in der Lage als auch bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. Um Lösungen erfolgreich zu verkaufen, müssen die Kunden gegebenenfalls neu segmentiert werden.

Mein Unternehmen als Lösungsanbieter – Auftritt?
Ein Auftritt als Lösungsanbieter betrifft sowohl die Wahrnehmung nach außen als auch das Verständnis nach innen, das Auftreten aller Mitarbeiter und die Prozesse.
Gestaltung der Eigenwahrnehmung
Lösungsanbieter bieten ihren Kunden nicht nur ein Produkt für deren Anforderungen, sondern ein komplettes Lösungskonzept. Lösungsanbieter zu sein heißt, ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu haben sowie den Kundennutzen und Kundenservice in den Vordergrund zu rücken. Dafür braucht es eine Unternehmensstrategie, die genau das fordert und fördert, indem sie sich von der reinen Produktfokussierung löst und sich stattdessen der Lösungsorientierung und Servicebereitschaft zuwendet. Oft ist es unerlässlich, auch die Unternehmensstruktur und -organisation anzupassen.

Veränderung der Außenwahrnehmung
Immer wieder stoße ich bei meinen Recherchen auf Internetseiten und Broschüren von Unternehmen, die den Fokus nur auf die Produkte richten – trotz eines vorhandenen Lösungsangebots. So findet man in der Außendarstellung kaum etwas über das Unternehmen an sich, über seine kundenfreundliche Philosophie, das erweiterte Leistungsangebot oder den individuellen Kundenservice. Doch der Wandel hin zum Lösungsanbeter sollte unbedingt auf allen Kanälen zum Ausdruck kommen, nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber.“
Um von den Kunden als Lösungsanbieter wahrgenommen zu werden, gilt es, den Nutzen in den Vordergrund zu stellen, den der Kunde mit dem Lösungsangebot – Produkt plus Dienstleistungen – erhält. Internet, Unternehmensbroschüren und Marketingmaterial sind daher entsprechend zu gestalten.

Mitarbeiterauftreten
Wenn es um Veränderungen in der Organisation und im eigenen Aufgabenfeld geht, sind Mitarbeiter oft erst einmal verunsichert. Sie sind es jedoch, die den Wandel zum Lösungsanbieter tragen. Daher ist es unerlässlich, sie adäquat auf die neue Ausrichtung des Unternehmens vorzubereiten und für die bevorstehenden Veränderungen zu sensibilisieren.
Insbesondere bei den Back-Office Mitarbeitern, die bislang relativ wenige Kundenkontakte hatten, ist ein Umdenken in Richtung Kundenorientierung nötig. Denn die Anforderungen an Wissensspektrum und Verhalten der Mitarbeiter ändern sich: Der Blick über den Teller- bzw. Schreibtischrand, breites Wissen und Teamarbeit werden immer wichtiger. Die Mitarbeiter brauchen ein geschärftes Bewusstsein für den Kunden und dessen Erwartungen.

Checkliste: Welches Potenzial hat mein Unternehmen als Lösungsanbieter?

  1. Werden Innovations- und Kundenorientierung als strategische Stoßrichtung in der Unternehmensstrategie unterstützt und eingefordert?
  2. Welche Dienstleistungen und Services lassen sich mit Ihren Produkten und Sachleistungen zu hybriden Produkten verbinden?
  3. Wie flexibel ist das Unternehmen, um kurzfristig Ideen zu hybriden Produkten umzusetzen?
  4. Wie anpassungsfähig ist das Unternehmen, um notwendige strukturelle, organisatorische und prozesstechnische Modifizierungen umzusetzen?
  5. Welche Risiken und Effekte könnten den Wandel zum Lösungsanbieter verzögern oder negativ beeinflussen (Know-how, Qualifikation, Außenwahrnehmung usw.)?
  6. Bietet die aktuelle oder künftige Zielgruppenausrichtung genügend Potenzial?

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Seien Sie immer eine Idee besser als Ihr Mitbewerber!

Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Kundenservice durch Dienstleister

8. Dezember 2020 E.Junge

Unternehmenserfolg

Wollen Sie Ihren Kundenservice durch einen Dienstleister erbringen lassen? Immer wieder höre ich in Gesprächen mit unserer Zielgruppe: „Wir wollen uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und lagern daher unseren Service aus“. Hintergründig ist aber oft die Reduzierung der Kosten ausschlaggebend, um den Unternehmenserfolg zu sichern.

So eine Entscheidung will allerdings wohl bedacht sein. Und es kann ein schwerwiegender Fehler sein, wenn ein Unternehmen den Service nach draußen vergibt.

Vor allem wenn das Unternehmen tolle Produkte herstellt, sich nur noch auf sein Kerngeschäft konzentriert und das externe Dienstleistungsunternehmen im Kundenservice sehr unprofessionell arbeitet. Dann leidet die Kundenbeziehung und wenn es schlecht läuft, bleiben auch die Kunden fern.

Denn Kundenservice wird in vielen Unternehmen immer noch stark unterschätzt. Weniger als 20% der Unternehmen (so verschiedene Studien) erfüllen die Serviceerwartungen ihrer Kunden. Und durch fehlende Initiativen im Kundenservice verpassen die Unternehmen die Chancen auf höhere Kundenzufriedenheit.

Die Wahl eines externen Partners kann damit auch zu einer existentiellen Frage für das Unternehmen werden und will also gut vorbereitet sein.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Seien Sie immer eine Idee besser als Ihr Mitbewerber!

Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Digitale Kundenkommunikation macht erfolgreicher

1. Dezember 2020 E.Junge

Unternehmenserfolg

Wie erfolgt die Kundenkommunikation eines durchschnittliches Unternehmens in der Regel? Per Telefon, per Fax, per E-Mail und maximal noch über eine Webseite. Wobei letztere oft sehr statisch und Produkt lastig ist.

Mittlerweile stehen aber eine Vielzahl von digitalen Tools, Methoden und Möglichkeiten zur Verfügung, um mit Kunden in der Vertriebsphase, vor, während und nach der Angebots und Auftragsphase und bei der Akquisition von Auftägen in Verbindung zu bleiben und – mehr noch – Folgeaufträge zu gewinnen.

Ich stelle Ihnen hier einige interessante und erfolgreiche digitale Kommunikations-Möglichkeiten vor, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben werden:

  • Sprach- und Videonachrichten als innovativer Kommunikationskanal
    Diese Methode bietet die Möglichkeit, persönliche Sprach- oder Videonachrichten an Kunden, Interessenten und Partner zu versenden! Ein interessantes Instrument im Anfrage- und Reklamationsmanagement, oder bei der Angebotserstellung.
  • E-Mail-Marketing als Akquise Unterstützung und Kundenbindungsinstrument
    Unter E-Mail Marketing versteht man das manuelle oder automatisierte Versenden von E-Mails an Interessenten und Kunden. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, um Interessentengewinnung zu betreiben oder mit Kunden nach der Erledigung eine Auftrags in Verbindung zu bleiben, Folgeaufträge zu akquirieren und Cross-Selling zu unterstützen.
  • Flagge zeigen: Twitter, Facebook, und Co.
    Was gibt es neues in Ihrem Unternehmen? Ob neue Produkte oder Dienstleistungen, Serviceangebote, neue Öffnungszeiten, Urlaub, Umzug, Kunden- und Interessenteninformationen, es gibt fast nichts, was man nicht über die Sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Co. in die Welt bringen könnte.
  • Podcasts und Videocasts zur Kundenbindung
    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, zu Ihren Leistungen oder Produkten kleine Videos oder Audiodateien zu erstellen? Damit können Sie Ihre Werbungen oder Produktbeschreibungen ansprechender gestalten.
  • Kundenerfahrungen: Blogs und Befragungen
    Über Blogs, z.B. auf Ihrer Homepage, informieren sie Besucher über Themen, von denen Sie glauben, dass sie den Leser interessieren und ihm einen Nutzen bringen (Beispielsweise positive Erfahrungsberichte Ihrer Kunden, neue Angebote, personelle Veränderungen, usw.).
    Über Online-Befragungen können Sie mit relativ einfachen und kostengünstigen Mitteln, Meinungen Ihrer Kunden über Themen, die Ihnen wichtig erscheinen, einholen.

Alle diese Methoden haben gemeinsam, dass sie jede für sich eigenständig oder in Kombination eingesetzt werden können. Gerade die Kombination verstärkt die positive Wirkung auf Ihre Kunden. Sie werden stärker als kompetenter und innovativer Partner wahrgenommen.

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Sie diese Kommunikations-Instrumente für sich wirkungsvoll einsetzen? Dann besuchen Sie mein kostenloses Webinar “Digitalisierung der Kundenkommunikation”. Melden Sie sich HIER dazu an!

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Seien Sie immer eine Idee besser als Ihr Mitbewerber!

Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Strategie der Preisgestaltung: Günstiger ist nicht besser

28. November 2020 E.Junge

Unternehmenserfolg

Immer wieder offenbart sich auf drastische Weise, dass Unternehmen über die Preisgestaltung alleine auf Dauer nicht konkurrenzfähig sind. Nur ein Werbeslogan, wie beispielsweise „20% auf alles“, reichte nicht aus, um genügend Kunden zu finden und an das Unternehmen zu binden.

Die Taktik, Kunden über den Preis für das Unternehmen zu gewinnen, ist nicht nur ein Phänomen des Handels. Gerade auch in der Industrie und der Dienstleistungsbranche gilt dieser Weg oft als Ultima Ratio. Oft vergessen wird dabei, dass ein Unternehmen sich schwer tut, den für einen Kunden einmal gesenkten Preis wieder auf ein reelles Niveau anzuheben. Der Kunde empfindet den realistischen Preis dann oft als „Mondpreis“. Besser ist es, statt den Preis zu senken die Leistung anzugleichen oder zu reduzieren. Dadurch lässt sich der Preis auch in Zukunft stabil halten.

Noch besser ist es, durch ein kundenorientiertes Serviceangebot dem Kunden einen Mehrwert zu schaffen, den Mittbewerbern nicht zu bieten haben. Beispielsweise auch durch eine proaktive Zusammenarbeit. Damit ist das Unternehmen laufend in Kontakt mit den Kunden und nicht erst, wenn Ersatzteile benötigt werden oder eine neue Ausschreibung startet.

Forderungen nach Preissenkungen können damit leichter entkräftet werden. Im Gegenteil, durch Kundenorientierung und ein gutes Serviceportfolio lassen sich durchaus höhere Preise erzielen.

Insgesamt gesehen bietet ein ausgefeilter Kundenservice erhebliche Wachstumschancen und Kompensationsmöglichkeiten, gerade auch bei konjunkturell schwankenden Erlösen im Neugeschäft.

Einen weiteren interessanten Artikel finden Sie >>hier <<

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Beste Grüße aus Tamm,
Eckehard Junge



Digitalisierung: 71% der Unternehme sind Nachzügler

23. November 2020 E.Junge

Unternehmenserfolg

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft stark an Bedeutung gewonnen hat. Zugleich wurden aber vielen Unternehmen auch die eigenen Defizite bei den bisherigen Digitalisierungsbemühungen vor Augen geführt.

Das zeigen die Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 605 Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die Corona-Pandemie ist eindeutig ein Digitalisierungstreiber für die deutsche Wirtschaft“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie. „Die gute Nachricht ist: Die Unternehmen wollen etwas tun und die Digitalisierung vorantreiben. Die schlechte Nachricht: Längst nicht alle sind dazu in der Lage.“

Konkret ergreifen die Unternehmen in drei Bereichen Digitalisierungsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie: Bei der Technologie, bei Geschäftsprozessen und bei den Mitarbeitern.

Ein Rekordwert von 97 Prozent der Unternehmen sieht im November die Digitalisierung vor allem als Chance für das eigene Unternehmen, im April lag der Wert mit 90 Prozent noch deutlich darunter. Und 7 von 10 (70 Prozent) meinen, dass Unternehmen, deren Geschäftsmodell bereits digitalisiert ist, besser durch die Corona-Pandemie kommen. „Unternehmen lassen sich über Corona hinaus gegen Krisen immunisieren, indem sie konsequent digital aufgestellt werden“, so Berg. 54 Prozent der Unternehmen geben an, dass ihnen digitale Technologien helfen, die Pandemie zu bewältigen.

„Alle befragten Unternehmen haben irgendetwas unternommen, um selbst digitaler zu werden“, so Berg. „Erfolg entsteht aus einer Kombination von der Einführung neuer Technologien, der Digitalisierung der eigenen Prozesse und insbesondere der Qualifizierung der Mitarbeiter.

Wichtigste Ziele all dieser Maßnahmen sind der Studie zufolge gleichermaßen, die Arbeitsfähigkeit des eigenen Unternehmens in der Krise sicherzustellen (96 Prozent) und besser auf künftige Krisen vorbereitet zu sein (96 Prozent). Darüber hinaus wollen aber 6 von 10 Unternehmen (59 Prozent) die Krise auch nutzen, um Versäumnisse bei der Digitalisierung des Unternehmens aufzuholen. Und fast jedes Zweite (46 Prozent) plant, das eigene Unternehmen nachhaltig zu digitalisieren, um sich so neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Allerdings räumen aktuell 71 Prozent der Unternehmen ein, zu den Nachzüglern zu gehören – verglichen mit 60 Prozent im April und 55 Prozent vor einem Jahr.

Berg: „Es besteht die Gefahr, dass der Digitalisierungsschub durch Corona zu einer noch tieferen Spaltung in der deutschen Wirtschaft führt: In Unternehmen, die weitgehend im Analogen verharren, und in Unternehmen, die bei der Digitalisierung mit Tempo vorangehen.“

Ausführliche Informationen zur Bitkom Umfrage finden sie >> hier <<

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Eckehard Junge



Einfluss der Unternehmensprozesse auf Liquidität und Rentabilität

17. Oktober 2020 E.Junge

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Unternehmen unterliegen im Laufe der Zeit einem stetigen Wandel: Märkte und Zielgruppen verändern sich genauso wie nationale und internationale Rahmenbedingungen. Produkte und Dienstleistungen müssen neuen Anforderungen und Gegebenheiten angepasst werden und personelle und strukturelle Veränderungen prägen ein Unternehmen. Und die Geschwindigkeit dieser Veränderungen nimmt rasant zu. Diese Fakten werden durch die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen erschreckend eindeutig belegt.

Deshalb müssen sich Unternehmen diesen Herausforderungen stellen, genauso wie der Tatsache, dass in fast allen Branchen der Druck durch Mitbewerber immer größer wird.

Viele Unternehmen müssen deshalb verstärkt um Ihren Kundenbestand und die Gewinnung neuer Kunden kämpfen. Die Sicherung oder Steigerung von Rentabilität und Liquidität treten damit wieder verstärkt in den Vordergrund. Damit wird zwangsläufig auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse notwendig.

In verschiedenen Umfragen wird immer wieder Kundenorientierung als wichtigster Treiber für nachhaltiges Wachstum erkannt. Bessere Kundenbindung, mehr Kundenloyalität und hohe Servicequalität wurden als zentrale Zukunftsaufgaben genannt.

Befragungen zum Thema Wissensmanagement ergaben als Top 3 der wichtigsten kritischen Erfolgsfaktoren

  1. Kostenreduzierung
  2. Wettbewerbsdruck
  3. Wissensmanagement

Weiterhin wurden dabei bei den direkt an der Wertschöpfung beteiligten Primärprozessen gerade auch die Kundenprozesse

  • Vertriebsprozess
  • Auftragsabwicklungsprozess
  • Serviceprozesse

als wichtigstes Erfolgskriterium genannt und gleichzeitig hoher Handlungsbedarf ermittelt.

Geschäftsprozesse kundenorientiert zu gestalten steht nicht im Widerspruch dazu, Prozesse für das Unternehmen kostengünstig zu gestalten – im Gegenteil. Denn Kunden wollen schnelle Reaktionszeiten, klare, einfache und reibungslose Abläufe und Aufmerksamkeit – und das zu möglichst geringen Kosten.

Somit bedeutet Prozesse kundenorientiert zu gestalten, sie effektiv und effiziente zu gestalten – und damit auch die Rentabilität im Sinne des ROI zu steigern! Die größte Chance haben dabei Unternehmen, die durch Digitalisierung und Automatisierung der Kundenprozesse diese Umsetzung vortreiben.

Einen weiteren passenden Beitrag finden Sie auch HIER

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Eckehard Junge