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Immer eine Idee besser!Die Preissensibilität von Kunden hat sich drastisch erhöht. Zudem werden durch das Internet Anbieter immer transparenter und vergleichbarer, Produkte austauschbarer. In der Folge sind Kunden heute wesentlich wechselwilliger als früher: Ein scheinbar nichtiger Anlass reicht oft schon aus, um einen Kunden an den Wettbewerber zu verlieren.

Wer das verhindern will, muss wesentlich mehr Energie und Ressourcen in die Treue seiner Kunden investieren.

Unternehmen, die den Kunden das Gefühl geben, als Mensch behandelt zu werden – und nicht als Kunde Nr. 4711, schaffen Vertrauen und stärken die Beziehung. Damit bedienen sie einen entscheidenden Stellhebel für Liquidität und Rentabilität.

Hier finden Sie vier Impulse, um Kunden zu Stammkunden zu entwickeln und ihr Absatzpotenzial voll auszuschöpfen:

  1. Nutzen Sie alle Kundeninformationen konsequent:
  • Überlegen Sie genau: Welche Informationen über Ihre Kunden sind für Sie wichtig? Geben Sie diese Checkliste Ihren Mitarbeitern mit Kundenkontakt, damit sie Äußerungen der Kunden einordnen und weitergeben.
  • Erstellen Sie einen Verteilerplan: Welche Stellen benötigen Kundeninformationen in welcher Form?

 

  1. Pflegen Sie einen regelmäßigen Dialog mit Ihren Kunden:
  • Schicken Sie jeden Tag einem Ihrer Kunden eine persönliche Nachricht oder rufen Sie ihn an. So findet die Kundenpflege einen festen Platz in Ihrem Tagesgeschäft und ist mit recht wenig Aufwand zu bewerkstelligen.
  • Verteilen Sie nicht nur Newsletter und Weihnachtskarten, sondern halten Sie den Kontakt zu Ihren Kunden auch ohne rein werbliche Ziele. Nehmen Sie dafür aktuelle Ereignisse zum Anlass.

 

  1. Ihr Kunde ist Ihr bester Berater – und seinen Rat erhalten Sie sogar kostenlos:
  • Legen Sie eine Checkliste für die Bearbeitung von Beschwerden an: Jeder Beteiligte sieht sofort, was bereits bearbeitet wurde und wofür er selbst verantwortlich ist.
  • Werten Sie das Feedback Ihrer Kunden systematisch aus und stimmen Sie die Kundenprozesse in regelmäßigen Abständen auf die aktuellen Kundenanforderungen ab – und lassen Sie Ihre Kunden das wissen!

 

  1. Entwickeln Sie individuelle Lösungen für Ihre Kunden:
  • Laden Sie ausgewählte Mitarbeiter aus Vertrieb, Produktion, Marketing und Backoffice zu einem Kreativ-Workshop ein und überlegen Sie für Ihre 10 bis 20 wichtigsten Kunden konkret, wie Sie Ihr bisheriges Angebot sinnvoll ergänzen können, um ihre aktuellen Bedürfnisse zu bedienen.
  • Suchen Sie auch nach Lösungen über Ihre Kernprodukte hinaus, um Ihren Kunden wirklich weiter zu helfen. Kooperieren Sie dafür mit geeigneten Netzwerkpartnern.